Fräulein Wolke und die Liebe

#FräuleinWolkeistverliebt

Jawoll, ich bin verliebt – und wie, aber nicht in Kolumbus wie vielleicht einige von euch denken, sondern in Gismo. ja, nun ist es raus – aber ich muss das ja auch nicht sechs Monate lang geheim halten. Schließlich bin ich nicht Lena Johanna Therese Meyer-Landrut und mein Gismo ist nicht der Mark Forster. Obwohl, schade eigentlich, schließlich macht der verdammt gute Musik. Frauchen hört sich seine Songs auch andauernd an, manchmal singt sie auch mit, aber sie kann gar nicht singen. Das hört sich wirklich ganz schrecklich an. Kolumbus und ich verlassen dann immer ganz schnell das Zimmer, in dem sich unser singendes Frauchen aufhält. Oh, ich schweife schon wieder vom Thema ab. Ja, das kann ich sehr gut, ich habe immer so viele Gedanken in meinem Kopf, das sprudelt dann einfach alles so raus. Seht ihr? Schon wieder. Aber nur zurück zur eigentlichen Sache.


Viele von euch denken ja, dass Gismo meine erste große Liebe ist. Aber soll ich euch mal was verraten? Meine erste Liebe war Thabo, ein hübscher zweijähriger Rodesian Ridgeback. Gut inzwischen ist er ja auch schon drei oder vier Jahre alt und nicht viel jünger als Gismo. Ich war wirklich sehr verliebt, dann hat Frauchen die Zeit für unsere Morgengassirunde geändert und ich hab ihn nie wieder getroffen. Manchmal konnte ich ihn aus der Entfernung beobachten, aber zwischen uns war die Havel und ich fühlte mich wie eines der beiden Königskinder, die nicht zusammenkommen können. Aber der Thabo fühlte das scheinbar nicht, er hat mich gar nicht mehr wahrgenommen, hatte keinen Riecher und keine Augen mehr für mich, hat sich mit einer Labradordame vergnügt der Herr. Das war ganz schön traurig, aber ich kam ziemlich schnell darüber hinweg, denn ich habe Knox kennengelernt, einen sehr sportlichen jungen Wislerrüden, Wir haben uns sogar extra im Park getroffen und lange gespielt. Wir haben echt gut harmoniert. Leider nicht sehr oft, denn dann zog Kolumbus bei uns ein und wir aus der Stadt in ein Haus am A... der Welt. Anfangs habe ich hier überhaupt keine Rüden getroffen, und wenn dann waren es alte oder ganz kleine, die nicht zu mir passen. Bis, ja bis mein Frauchen meinte, sie muss mich wieder in die Hundeschule stecken. Dort habe ich ihn dann kennengelernt, natürlich nicht gleich. War ja erst mal Gruppenunterricht, da war er nicht dabei. Aber dann hat Frauchen noch Einzelstunden gebucht und Simone die Hundetrainerin kam dann auf die Idee, uns mal zusammen auf dem Hundeplatz laufen zu lassen. Als ich ihn das erste Mal sah, war ich gar nicht soooo begeistert. Er ist halt kein Adonis, eher der drahtige Typ und schaut mir ja auch ein bisschen ähnlich. Mein Traumrüde sieht ja ganz anders aus, er hat ja kurzes glattes Fell, wenn möglich hellbraun, glänzend, ist muskulös und auch größer als ich. Er muss mich anhimmeln und darf keine Augen für andere Hündinnen haben, so wie Thabo und Knox eben. Die haben mich verehrt und auf Pfoten getragen, zumindest für eine gewisse Zeit.


Außerdem kann er keine eigenen Entscheidungen treffen, macht alles, was Simone ihm sagt und von ihm will. Das hat mir ja gar nicht gefallen. Rüden müssen schon ihren eigenen Kopf haben, sonst finde ich sie total uninteressant. Aber dann hat er mich doch noch beeindruckt. Er hat mich nämlich ganz dolle angebellt, anfangs fand ich das unerhört und war auch sehr eingeschüchtert. Hat ihn aber gar nicht gestört, hat immer weitergemacht mit seiner Anbellerei. Inzwischen hab ich mich daran gewöhnt und finde das auch ganz attraktiv an ihm. Ja, obwohl er drei Hundejahre älter ist als ich, nach der „Hundealter in Menschenjahren-Tabelle“ entspricht das ca. 15 Jahre, träume von einer gemeinsamen Zukunft und habe voll die Flatterlinge im Bauch. Ich frage mich immer, ob das normal ist, denn ich schaue auch gar keinen anderen Rüden mehran im Moment, egal welches Theater die um mich machen und ihr könnt mir schon glauben, dass viele total scharf auf mich sind. Ich bin eben ein hübsches Hundemädel und Frauchen schickt mich ja auch andauernd zum Friseur, damit das so bleibt.

Ich hätte nie gedacht, dass ich mich mal in einen Typen mit Locken verliebe, aber liebt Gismo mich auch?

Wer wissen möchte, wie es weiter geht, liest auch nächste Woche rein, wenn es wieder heißt: „Wie Zweibeiner ticken und was Hunde denken“ – Schnuffelige Grüße, eure Wolke


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